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Wie groß ist eine Waschmaschine?

Wie groß ist eine Waschmaschine?

Toplader oder Frontlader? Steht der Kauf einer Waschmaschine an, stellen sich viele verschiedene Fragen. Zusätzlich zur Frage, wie viel Kilo Wäsche täglich oder wöchentlich anfallen, ist es wichtig, welche Maße eine Waschmaschine hat. Sie muss entweder in eine Küche, ein Bad oder in einen Waschraum passen. Wie groß ist aber eigentlich eine Waschmaschine?

Es sind verschiedene Standard- und Slimmodelle für die Haushalte erhältlich

Der Handel stellt Waschmaschinen für die unterschiedlichsten Ansprüche zur Verfügung. Für den normalen Hausgebrauch sind die Standardgeräte am beliebtesten. Die Gerätegrößen sind bei diesen Haushaltsgeräten nahezu gleich. Die als Frontlader bezeichneten Waschmaschinen haben in der Regel immer eine Höhe von 85 Zentimeter und sind etwa 60 Zentimeter breit. Die Tiefe variiert zwischen 55 und 65 Zentimeter und ist von der Größe der Trommel abhängig. Auch in den Standardgrößen sind heutzutage schon Waschmaschinen mit 7, 8 oder 10 Kilogramm Fassungsvermögen für größere Familien erhältlich. Dies liegt nicht zuletzt an der kompakteren Bauweise. Allerdings stellen die Hersteller auch kleinere Modellvarianten für Haushalte mit weniger Platz oder für Singlehaushalte zur Verfügung. Diese Maschinen werden als Slim-Modelle bezeichnet und haben Breiten von 44 bis 50 Zentimeter.

Die meisten Haushalte haben sogenannte Frontlader. Ihr größter Vorteil ist, dass sie unterbaufähig sind.

Die meisten Haushalte haben sogenannte Frontlader. Ihr größter Vorteil ist, dass sie unterbaufähig sind.

Durch den abnehmbaren Deckel sind viele Frontlader unterbaufähig

Der Vorteil bei den meisten Frontladern ist, dass sie unterbaufähig sind. Dies bedeutet, dass der Deckel der Waschmaschine einfach heruntergenommen werden kann. Die Deckel sind entweder mit Clips oder auch mit Schrauben an den Seiten befestigt. Durch die niedrigere Höhe passen die Maschinen dann unter die Arbeitsplatte im Küchenbereich. Damit die Höhe nach dem Einbau stimmt, sind die Füße auf der Unterseite der Waschmaschine mit Gewinden ausgestattet. Kommt die Maschine in einer Einbauküche zum Einsatz, kann oftmals auch das Dekor der Front ausgewählt werden. Viele Küchenhersteller arbeiten mit den Herstellern der Elektrogeräte zusammen.

Toplader sind in deutschen Haushalten eher unüblich. Trotzdem haben sie ihre Vorteile.

Toplader sind in deutschen Haushalten eher unüblich. Trotzdem haben sie ihre Vorteile.

Der Toplader ist ideal, wenn die Räumlichkeiten begrenzt sind

Die sogenannten Toplader sind bei den Verbrauchern weniger beliebt und haben nur einen Anteil von etwa zehn Prozent. Diese Waschmaschinen haben eine Breite von 40 bis 45 Zentimeter und sind etwa 80 bis 90 Zentimeter hoch. Die Tiefe der Maschinen beträgt etwa 60 bis 65 Zentimeter. Die Waschmaschinen sind für Waschräume oder Badezimmer geeignet, in denen wenig Platz zur Verfügung steht. Auch für Singles, die kein großes Wäscheaufkommen haben, sind die Maschinen ideal. Die Trommeln haben normalerweise ein Fassungsvermögen von 4,5 bis 5 Kilogramm. Nachteilig am Toplader ist, dass er in Küchen nicht unterbaufähig ist. Dies ist der Bauweise geschuldet, weil der Deckel nach oben aufgeht. Da die Trommeln aber durch ihre Art der Aufhängung doppelt an den Seiten gelagert sind, sagen viele Experten, dass Toplader eine höhere Lebensdauer haben.

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